Die Krönung des politischen Betriebs in Berlin, die Göttin mit der blechernen Stimme, die Pein in den Tinnitus-geplagten Ohren der FDP-Abgeordneten, Birgit Homburger, wird heute in der FAZ mit den Worten zitiert:
"Es darf nicht dazu kommen, dass wir die Schulden anderer Länder bezahlen."
Was passt da nicht zusammen? Worin besteht denn ein Großteil der "Schulden anderer Länder", verehrteste Heilgsblechlerednerin Homburger? Nun, worin??? In deutschen Forderungen. Und wo befinden sich diese Forderungen, na? Wo??? In den Büchern deutscher Banken, Versicherungen, Pensionsfonds, Stiftungen usw.
Ihr Parteivorsitzender, dem die Details der materiellen Politik inzwischen so was von egal geworden sind, dass er sie nur noch überfliegen kann, sprach davon, wie ich vorgestern hier erwähnte, dass "Spekulanten künftig an der Finanzierung von Währungskrisen beteiligt würden".
Beide, Westerwelle wie Homburger, sind in dieser Causa erstaunlich desorientiert. Deshalb sei ihnen hier kurze Nachhilfe vergönnt. Tatsächlich sagen beide – natürlich in großer Pose bzw. mit schriller Keifstimme: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass!
Sie sollten sich einmal mit ihrem Finanzexperten Otto Fricke über künftige gehaltvollere Äußerungen abstimmen. Dann würde klar, was sie beide – für die naive Öffentlichkeit nicht verständlich – gesagt haben: Die Inhaber von Staatsschuldenpapieren notleidender europäischer Emittenten müssen sich auf einen Forderungsverlust einlassen.
Ende der Durchsage.
Die Krönung des politischen Betriebs in Berlin, die Göttin mit der blechernen Stimme, die Pein in den Tinnitus-geplagten Ohren der FDP-Abgeordneten, Birgit Homburger, wird heute in der FAZ mit den...
admin aggiornamento, Allgemein, Finanzkrise Birgit Homburger, Guido Westerwelle, Otto Fricke
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