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Archiv für die Kategorie ‘Proms’

Rhetorik-Blog Proms 2012 – Die Ouvertüre

16. Juli 2012

Die Show fand am 4. November 1963 im Prince of Wales Theater in Soho statt. In Anwesenheit von Königin Elizabeth II. und der Queen Mum spielen die Beatles. Später (bei Minute 14) huscht  Marlene Dietrich zum Schlussapplaus für alle Künstler auf die Bühne.

John Lennon zelebriert (bei Minute 9:48) seinen eigenen Marie-Antoinette-Augenblick, als er die Besucher auf den billigen Plätzen darum bittet, zum Song "Twist n Shout" mitzuklatschen, und den Rest dazu auffordert, mit den Juwelen zu klimpern. Dank für diesen Hinweis an Rainer Metzger.

Der wöchentliche Termin für die Rhetorik-Blog Proms ist wieder der Freitag, bis zum 15. September. Diese hübsche historische Aufnahme ist die Ouvertüre des Sommers 2012.

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Abwehrzauber, aggiornamento, Allgemein, Proms ,

Rhetorik-Blog Proms 12 – Mano Solo

1. September 2011

Was für ein Sänger. Was für ein Dichter. Was für ein so früher Verlust!

Der Sommer geht zu Ende, damit auch dieses Format der Rhetorik-Blog Proms. Zum Abschluss stelle ich eine Auswahl von Liedern des französischen Sängers und Dichters Mano Solo vor. Den Auftakt macht ein Abschiedslied: Je Suis Venu Vous Voir.

Pas Du Gateau: Ist Lyrik nicht selbst so etwas wie eine Infektion, unheilbar, die ihre Spuren ins Leben gräbt wie der Sänger seine Zähne in Deine Backen, mein Kind?

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Allgemein, Proms

Rhetorik-Blog Proms 11: Tord Gustavsen, Yaron Herman, Tigran Hamasyan

22. August 2011

Dem 31. Klavierfestival La Roque d´Anthéron verdanke ich diese drei Konzertaufnahmen des Tord Gustavsen Ensembles, des Yaron Herman Trios und des armenischen Pianisten Tigran Hamasyan.

Ein berückender Konzertabend vor Felsenkulisse, lyrische Orientalismen, Tastenfolklore, die noch das Tremolo der Zwischentöne transponiert, Fermaten der Introspektion. Es folgt in den nächsten Tagen ein Prom-Konzert mit dem französischen Dichtersänger Mano Solo.

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Rhetorik-Blog Proms 10 – das Julia Hülsmann Trio

15. August 2011

Das Stück ist aus dem im Februar 2011 veröffentlichten neuen Album Imprint des Julia Hülsmann Trios bei ECM. Eine Musik lakonischen Erzählens, beiläufig aufscheinender Liedmotive, die mehr als einen akustischen Abdruck hinterlassen, eine musikalische Mustererkennung, die perfekt in der Schwebe hält, was zwischen Piano, Bass und Schlagzeug passiert.

Am 3. September gastiert das Trio in Schloss Agathenburg. 

Die Stücke erinnern mich an Lieder von Nick Drake, auch an Brad Mehldau. Im Unterschied zu dessen mitunter forcierter Virtuosität bewegt sich das Trio selten über das Allegretto hinaus in gemächlichem Tempo in die Tiefe eines aus seinen Erzählungen aufscheinenden Raums. Die Titel, anspielungsreich, vertiefen den Eindruck eines synästhetischen Erzählens. Klarträume.

Das letzte Stück ist eine Liveaufnahme mit dem Titelstück ihres vorletzten Albums, aufgenommen im Grünen Salon der Volksbühne in Berlin: The End Of A Summer. 

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Ein Abend mit Arthur H. – Rhetorik-Blog Proms (9)

22. Juli 2011

Arthur H. liebe ich seit vielen Jahren. Wer ihn bloß als französisches Reibeisen belächelt, übersieht die musikalische Vielfalt seines Werks, die Genres, zwischen denen er mühelos wechselt. Er ist ein melancholischer Meister des Kontrapunkts. 

Der Abend beginnt mit einem Stück aus seinem neuesten Album Mystic Rumba. Aus dem Album Trouble-Fete fand ich vier Stücke bei vimeo. Da führt er das große Register vor, das tiefe Reibeisen, eine tendresse sondergleichen, den Märchenerzähler und Clown. Hier gibt es die lyrics zu seinen Chansons.

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